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Pädagogische Konzeption der Wölflingsstufe - Dschungelbuch
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Dschungelbuch
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Warum nennen sich die Kinder  „Wölflinge“?

Die Pfadfinderrei hat viele, ganz eigene Begrifflichkeiten. Die Spielidee der „Meute“, so nennt sich die Gruppe der Kinder, die sich zum gemeinsamen Heimabend treffen, ist das „Dschungelbuch“ von R. Kipling. So wie Mowgli bei einem Wolfsrudel aufwächst und das Leben kennen lernt, so lernen auch unsere „Wölflinge“ gemeinsam das Leben spielerisch meistern, unterstützt und angeregt vom „Meutenführer“, dem Gruppenleiter.
 
Baden-Powell, der Gründer der Pfadfinder, hat die Wölflingsstufe nach dem Dschungelbuch seines Freundes Rudyard Kipling aufgebaut. Das Dschungelbuch ist ein großes Abenteuer, in dem Kinder miterleben, wie Mowgli erwachsen wird ebenso wie sie selbst.

Dadurch dass die Wölflinge sich mit Mowgli identifizieren können und mit ihm aufwachsen, besteht die Möglichkeit für sie sich verschiedene Figuren des Dschungelbuches als Vorbilder zu nehmen. Es enthält viele Spannende Geschichten, Spielideen und Konzepte verschiedener Erziehungsmethoden wie z-B.:
 
  • Das Wolfsrudel, das ihm soziales Verhalten  (wie die Bedeutung der Gemeinschaft) lehrt und ihm Schutz bietet (Rashka – Mutter Wolf, die Mowgli oft um Rat fragt und ihm vor Gefahren warnt; Vater Wolf bringt ihm wesentliche Dinge im Dschungel bei)
  • Balu als strenge väterliche Figur die Mowgli auch  zum Auswendiglernen der Dschungelgesetze antreibt.
  • Baghira, mit dem Mowgli gemeinsam hat, dass sie in einer fremden Welt aufgewachsen sind. Er ist sehr rational und weitsichtig, und trainiert Mowgli in Geschicklichkeit und Klettern.
  • Kaa hinterfragt Dinge und hilft ihm somit bei seiner Meinungsbildung.
Am Ende kehrt Mowgli wieder zu den Menschen zurück, und muss dort viele neue Dinge lernen (z.B. mit Geld umgehen, sich selbst anzuziehen), die meisten davon bringt er sich selbst bei.